Nach anfänglichen technischen Schwierigkeiten am Sotzbacher Berg erreichten wir den Startplatz zur Kanutour an der fränkischen Saale in Bad Kissingen pünktlich um 10:30 Uhr. Nach Einweisung in die Kanutechniken durch den Veranstalter hieß es nun, die Boote zu Wasser lassen und schon ging es ab in die reißenden Wogen.
Interessante Fahrtechniken und seltene Tiere
Die Saale wurde auf unterschiedliche Weise erkundet. Manche befuhren sie mittig, manche links, rechts und andere – man glaubt es kaum ‑ sogar rückwärts. Während der Tour wurden immer wieder interessante ‑ teilweise in hiesigen Sphären sogar als ausgestorben geltende ‑ Tiere entdeckt: Es war von Schwänen, Enten, Bibern, Schlangen, Piranhas und sogar von Eisbären die Rede.
Erste Verletzungen und Ausfälle
Um 13:00 Uhr booteten wir zur Mittagspause an der Anlegestelle Gasthaus Wolz aus und machten es uns in einem 5-Sterne-Biergarten gemütlich. Dass die Bierkrüge in Bayern größer sind als bei uns im Vogelsberg, musste einer unserer Mitfahrer schmerzlich feststellen. Beim Hinsetzen wurde seine Kopfbewegung nach vorne abrupt durch den Krugrand gestoppt. Nun gehandicapt an der Stirn und durch die bereits lädierte Schulter, wechselte er zur 2. Etappe der Tour das Fahrzeug: Statt mit dem Kanu ging es nun mit dem Bus zur Endstation nach Trimberg!
Mann über Bord!
Natürlich blieben nicht alle im Trockenen: Kurz vor dem Tour-Ende verließ einer unser „Paddeler“ unfreiwillig das Kanu und konnte so vor etlichen Zuschauern seine Schwimmkünste demonstrieren. Gegen 17:00 Uhr erreichten auch die letzten der nun doch ziemlich erschöpften Paddelfans das Ziel, von dem aus uns unser Busfahrer Kellermatz wieder zurück ins Tennisheim chauffierte. Unsere Wirtin Andrea empfing uns mit leckeren Köstlichkeiten. Nach ein paar (oder mehr) Dämmerschöppchen verließen nach und nach die ermüdeten Abenteurer das Clubheim.
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