Tja, es gibt anscheinend Menschen, denen es jede Menge Spaß macht, anderen das Leben schwer zu machen. So richtig zu verstehen wird es wohl nie sein, welche Motivation dahinter steckt, um unbekannte Websites mit schadhaften Code zu belegen.
Davon war nun auch die TCB-Website betroffen. Vor einigen Tagen bekam man neben stehende Warnmeldung angezeigt, wenn man sich die Informationen über den TCB online anschauen wollte. Die Meldung kam von der Suchmaschine "Google", die die gesuchten Seiten automatisch auch auf schadhaften Code prüft und bei anschließenden Aufrufen solch "verseuchter" Seiten jedesmal eine Warnmeldung sendet.
Nach sich häufenden Anrufen und Hinweisen begann die Arbeit der Administratoren der TCB-Website: Einarbeiten in die Materie, in Foren nach Lösungsmöglichkeiten suchen, sich bei Google anmelden und mit dem Administratortool auseinandersetzen, sich den Code der einzelnen Seiten anschauen und schadhafte Teile löschen, alle Zugangspasswörter ändern, den eigenen PC auf Viren prüfen, eine Überprüfung und die Freigabe der TCB-Website bei Google beantragen und das mehrmals, weil nicht sofort der komplette schadhafte Code gefunden wurde, da er leider in etlichen Dateien enthalten war.
Letztlich wurden etliche Stunden verbraten, um die Website wieder in einen einwandfreien Zustand zu bringen. Die Erleichterung war groß, als beim Aufruf der TCB-Homepage keine Warnmeldung mehr kam. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Joachim Härtel, der bei der Wiederherstellung der Website viel Zeit investiert hat. Es bleibt nur zu hoffen, dass die TCB-Homepage in Zukunft von solchen Angriffen verschont bleibt.
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