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Veranstaltungen: Grandiose Faschingsparty - Pfundsfrau Beth Ditto live im Tennisheim!

 

Erneut gelang es dem TCB, mit seiner Faschingsparty für eine grandiose Stimmung im Tennisheim zu sorgen. „Klein, aber sehr fein“, war auch in diesem Jahr das Motto. Nicht die Menge, sondern die Qualität der Auftritte - gepaart mit der Begeisterungsfähigkeit des Publikums – sorgten erneut für einen sehr kurzweiligen und stimmungsvollen Abend. Und dass die Feier nicht nur eine geschlossene Veranstaltung ist, hat sich mittlerweile herumgesprochen. So beschloss kurzerhand eine Abordnung des Brachttaler Skiclubs, sich eigenhändig von der lockeren Atmosphäre im Tennisheim zu überzeugen. Und so schlecht schien die Veranstaltung nicht angekommen zu sein, denn das Fazit hieß einhellig: „Wir kommen wieder!“

Flugkapitän Manfred Schlums führt durch das stürmische Programm!
Nachdem sich das Tennisheim gefüllt hatte, übernahm Pilot Manfred Schlums das Steuer. Und als erste Amtshandlung ermunterte er die anwesende Crew zu einem Geburtstagsständchen für Klaus Roskoni, der die gesangliche Darbietung als Nonne verkleidet entsprechend würdevoll entgegennahm.

Protokoller Hans Dieter serviert so manche Peinlichkeiten!
Dann kam es, wie es eigentlich schon immer gekommen ist: Protokoller HansDieter Eitel betrat die Show-Bühne und wusste – bestens informiert - über allerlei Geschehnisse aus dem Vorjahr zu berichten. So manch Missgeschicke beim Tennis wurden thematisiert, aber auch die Tücken eines Tennisurlaubes blieben nicht unerwähnt. Die liebe Not eines Nikolauses mit der roten Farbe oder besser gesagt, die Anziehungskraft dieser Farbe auf manche Hunde, schilderte er in sehr plastischer Weise. Naja, und dass man beim hr4-Quiz vor einigen Wochen ausgerechnet die Frage nach dem Gründungsort falsch beantwortet hatte, schmierte er natürlich ebenfalls „dick aufs Brot“. Einen kleinen Seitenhieb auf das Gewicht von „Doc“ Ingo Birkenberger konnte er einfach nicht unterlassen. Wo dieser doch vor Kurzem bei einer Geburtstagsfeier noch einen Glastisch zerlegte und mit den Folgen an einer etwas ungünstigen Stelle zu kämpfen hatte. Mit lang anhaltendem Applaus wurde der Protokoller vom Publikum verabschiedet.

Am Mischpult sorgt DJ Kellermatz für Stimmung!
DJ Kellermatz übernahm nun die Regie, heizte den Gästen ordentlich ein  und sorgte somit für tolle Stimmung. Wer Lust hatte, konnte sein Tanzbein schwingen oder an der Theke seinen Durst stillen.

Weltpremiere der neuen Show der Blue Men Group!
Aber bald stand schon der nächste Act an. Manfred Schlums kündigte sichtlich mit Stolz eine Weltpremiere an. Niemand Geringeres als die weltbekannte Blue Men Group hatte sich angesagt. Mit ihrer Show „evolution of dance“ sollten die Zuschauer in eine Zeitreise der vergangenen Jahrzehnte entführt werden. Und in der Tat: Mit dem ersten Trommelwirbel tauchten Sie auf, so wie sie jeder kennt: staketenhafte Bewegungen, weit aufgerissene Augen in blau leuchtenden Gesichtern. Und dann legten Sie los: Mit ständig wechselnden Bewegungen und Tanzschritten zu vielen Hits der vergangenen Jahrzehnte brachten Sie die Zuschauer ins Staunen. Vor allem der Schwarzlichteffekt ließ die Akteure im wahrsten Sinne des Wortes in einem besonderen Licht erscheinen. Aber auch mit ihrer verblüffenden Synchronität konnten Sie überzeugen. Dem Publikum bliebt nichts anderes übrig, als eine Zugabe zu fordern. Und natürlich hatten die Blue Men’s noch etwas „im Köcher“! Mit Boxeinlagen, Fliegern, Babygezappel und „Aram Sam Sam“ boten Sie ein Potpourri an verschiedenartigen Tänzen, bei denen das Publikum auch noch mitsingen konnte. Zwischendurch zeigten sie beim Freefall eine erhebliche Tempoverschärfung, sowohl bei den Tanzschritten als auch bei der Musik. Was ist schon Techno dagegen? Doch das war noch nicht alles. Zu Joe Cocker begannen die Drei ihre muskelösen Körper lasziv zu bewegen und brachten damit einige Damen schwer ins Schwitzen. Aber spätestens als die Slips flogen, gab es unter den Zuschauerinnen kein Halten mehr. Dass sie auch die grazilen Bewegungen verstehen, zeigten die drei Blauköpfe dann beim abschließenden Schwanensee. Wer sie bis dahin noch nicht erkannt hatte, wurde vom nun wieder im Cockpit befindlichen Pilot Manfred Schlums aufgeklärt, der Rüdiger Luft, Peter Köstner und Daniel Stolberg mit einem donnernden Applaus verabschiedete.    

Bäuerin sucht Mann: Die Kur – oder wo geht‘s hier zum Aprés Ski?
Nachdem im letzten Monat im Tennishaus mit HR 4 eine Live-Radiosendung zu erleben war, kündigte Schlums nun eine weitere Steigerung an, denn nun stand doch tatsächlich eine neue Folge der Kultserie „Bauer sucht Frau“ mit dem Titel „Die Kur – oder wo geht´s hier zum Aprés Ski?“ an. Und diese knüpfte nahtlos an die letztjährige Faschingsparty an, als die männersuchende Bäuerin alias Silvia Bittner aus Verzweiflung mit dem Bus in Kur gefahren war, weil das im Clubheim angebotene „Material an Männern“ doch gar nicht ihren Vorstellungen entsprochen hatte. Doch gerade angekommen im schönen Schweizer Ort Dörfli, verlief sie sich gemeinsam mit Ihrer Begleitung, Tierärztin Dr. Tami Flu (Mona Stingl), bei der Suche nach dem Hotel und landete so beim beim etwas mundfaulen Almöhi (Jessica Schlums) auf der Alm. Dort trafen sie auch auf die süße Heidi (Ines Schöhl) und den feschen Peter (Michaela Härtel). Und wie nicht anders zu erwarten, gab es einiges an Verirrungen und Verwirrungen zwischen Mann und Frau. Vor allem Charmeur Peter nutzte die Gelegenheit und umschwärmte zunächst die zickige Bäuerin und anschließend die pralle, nicht mit Ihren Reizen geizende Ärztin. Doch der eifersüchtigen Heidi gelang es, ihren Peter wieder in die richtigen Bahnen zu lenken. Der mit witzigen Werbesprüchen und Stimmungsliedern geschmückte Sketch endete damit, dass sich Ärztin und Bäuerin weiter auf den Weg zum Apres Ski machten, um doch noch einen Mann abzubekommen. Mit Red Bull gestärkt galt für sie nur noch ein Motto: „Von der Piste in die Kiste!“, während es Almöhi vorbehalten war, Heidi und Peter mit der Erkenntnis zu trösten, dass nur Landliebe eine wahre Liebe sein kann. Wie sehr die 5 Fernsehstars beeindruckt hatten, zeigte sich, als ein als Pinguin verkleideter Fan die Bühne stürmte und allen ein dickes Busserl auf die Wange zauberte. Und das hatten Sie sich mit Ihrem sehr unterhaltsamen Sketch wahrlich verdient.

Unüberwindbare Differenzen - Ende der Bad Boys!
Als alles auf den heiß erwarteten Auftritt der Bad Boys wartete, machte Kapitän Manfred Schlums eine traurige Mitteilung, die die anwesende Fangemeinde der Boygroup in ein Tal der Tränen stürzte und die dank des Internets rasend schnell zu einem Aufschrei sogar rund um den ganzen Erdball führte. Er musste den Auftritt der Jungs absagen, da es leider – wie so oft im Showbusiness – zu unüberwindbaren künstlerischen Differenzen innerhalb der Gruppe gekommen sei. Schon der Auftritt von Peter Köstner mit neuen Partnern in der Blue Men Group sei ein erster Hinweis gewesen und auch Hartmut Dietz sei seit langem unauffindbar verschollen. Um seine Worte zu untermauern, wurden nun die aufgenommenen Stellungnahmen der verbliebenen Idole dem völlig niedergeschlagenen Publikum vorgespielt, in denen ein erschütternder Einblick vermittelt wurde, welch unsäglichen Torturen sie in all diesen Jahren auf der großen Bühne unterworfen waren.

Überraschender Auftritt eines pfundigen Staresembles!
Doch Schlums wäre kein guter Pilot, wenn er nicht für Ersatz gesorgt hätte. Wahre künstlerischen Juwelen habe er engagiert, aber für den Transport dieser pfundigen Gesangsgranaten mit 585 KG Lebendgewicht die Sitze in seinem Flieger erheblich verstärken und die Essensrationen verdreifachen müssen. Als ersten Stargast kündigte er den Gewinner des Echo 2009 in der Kategorie „Künstler international Rock/Pop“ aus Bristol in England mit original neuem Gebiss an, nämlich Paul Potts alias Claus Bittner mit dem Titel „Nessuna Dorna“. Und er gab alles für sein Publikum. Diese überirdisch schöne Opernarie präsentierte er mit solch einer beeindruckenden Gestik und Mimik und einer dermaßen stimmgewaltigen Dominanz, dass sich einem die Nackenhaare aufstellten und vor Rührung sicher die ein oder andere Träne über die Wangen gekullert sein dürfte. Für die Frauen nicht nur akustisch ein Leckerbissen, nun aber sollten die Herren auf ihre Kosten kommen. Schlums kündigte das Glitzergirl schlechthin an. 2007 nackt auf dem Cover der englischen Musikzeitschrift „New Musical Express“ und sicher bei einigen heimlich in der Brieftasche, mit bürgerlichem Namen Mary Beth Patterson, zugleich Lagerfelds dickste Freundin und Muse: Beth Ditto alias Ingo Birkenberger mit dem Titel „Heavy Cross“! Sofort nahm sie das Publikum mit ihrer grandiosen Soulstimme und ihrem offensiv zur Schau gestellten Körper- und Selbstbewusstsein gefangen. Wow, welch ein Auftritt! Solch eine Power hat man lange nicht mehr auf der Tennisanlage gesehen. Und dann wieder diese gefühlvolle Wandlung in den langsamen Passagen. Auf dem Boden sitzend, völlig eins mit sich und der ganzen Welt. Und dann wieder explodierend mit Einsatz der ganzen Körperfülle. Auch an diesen Auftritt wird man sich noch lange erinnern. Doch noch fehlte zum Abschluss einer einzigartigen Gesangstrilogie ein Stargast. Das Schwergewicht in allen Bereichen schlecht hin, in Hawaii geboren und mit einem Kampfgewicht von über 300 kg nach Birstein geflogen, mit dem meistgespielten Song worldwide: „Iz“ Kamakawiwo mit dem Titel „Somewhere over the rainbow“! Nach der Anweisung an das Publikum, etwas enger zusammenzurücken, stand dem Auftritt des „sanften Riesen“ alias Thomas Neff nichts mehr im Wege. Und er beeindruckte wahrlich - nicht nur durch seinen ultimativen Schmusesong, sondern auch durch seine gewaltigen Ausmaße, die die Statik des Clubheims doch auf eine echte Probe stellten. Aber getragen durch seine Musik schwebte er förmlich über den Boden, ließ die Anwesenden in die schönsten und romantischsten Urlaubsträume verfallen und verzauberte durch sein so einnehmendes Wesen. Welche Frau wünschte sich nicht solch einen einfühlsamen Mann zu Hause! Nach einem nicht endenden Applaus wurden die Fans erhört und alle drei boten ihrem Publikum gemeinsam eine wohl einmalige Interpretation des aktuellen Chart-Renners „Dynamite“ von Taio Cruz als Zugabe und brachten damit das Tennisheim zum Beben!

Gelungene Faschingsparty endet in den frühen Morgenstunden!
Dermaßen aufgeheizt ging es nun ohne Unterbrechung weiter, denn DJ Kellermatz legte einen Hit nach dem anderen auf. Die Tanzfläche war bis in den frühen Morgen in Beschlag. Aber auch die Theke war belagert. Es wurde noch sehr, sehr lange gefeiert.

Ein richtig großes Dankeschön an den Vergnügungsausschuss für die Vorbereitung und Dekoration, an alle Akteure und an alle diejenigen, die im Hintergrund unterstützend mitgewirkt haben; einfach an alle, die für dieses tolle Event gesorgt haben. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass die Familie Demir auch in der anstehenden Saison die Bewirtung des Clubheims übernehmen wird. Wir freuen uns sehr darüber.

 

 

 

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